Wichtiges und  Wissenswertes über künstlich besamte Königinnen

Lassen Sie eine frisch erworbene künstlich besamte Königin um Himmels willen nicht 5 Tage lang aus dem Käfig ausfressen.
Jede Stunde darin ist eine Stunde zu viel.

Weiters benötigten besamte Königinnen eine etwas längere Reifezeit, was Pheromonbildung usw. anbelangt. Die Königin kann aber nur reifen, wenn die Eilage ohne Unterbrechung fortgeführt werden kann. Dies bedeutet, die Königin keinesfalls in kleine Spielzeug-, Mini- oder Legohäuschen zu stecken, denn diese sind binnen Tagen vollgestiftet und somit erfolgt wieder ein Legestopp, da kein Platz zum Stiften mehr vorhanden ist. 
Mini Plus reicht natürlich schon aus, dennoch auf ausreichend Platz achten!

Am einfachsten ein KLEINEN Kunstschwarm oder einen Brutableger im Standmaß bei Reifestadium 1 mit zwei verdeckelten Brutwaben samt Bienen (OHNE offene Brut oder Eier), einer Leer- und einer Futterwabe bilden. Somit hat die Königin immer Platz, und es sind noch nicht so viele Bienen vorhanden. 
Viele Bienen verlangen von der jungen Königin auch viel, was sie aber zu dem Zeitpunkt noch nicht leisten kann, und deshalb gibt es da auch des Öfteren Auswechslungsversuche, darum anfangs eher kleinere Ableger machen. Am besten, wenn die Königin mit dem Wachsen ihres kleinen Volkes reifen kann, aber immer auf genügend Platz zum Stiften achten!

NIE eine künstlich besamte Königin im Reifestadium 1 in ein Vollvolk einweiseln, erst ab Reife 3 (REIF), am besten 4 (VOLLREIF), dann ist sie auch voll ausgereift und produziert auch einen dementsprechend hohen Pheromonspiegel, welcher auch ein großes Volk befriedigen kann.